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Bertha Dudde

4110

 

Erkenntnis der Wertlosigkeit des Irdischen. Nachleben.

24. August 1947. B.D. NR. 4110.

Was kann euch das Erdenleben noch bieten, so ihr erkannt habt, daß das Leben im geistigen Reich um vieles wertvoller ist, daß es doch das eigentliche Leben ist, dem nur eine Vorbereitungszeit vorangeht - das Leben der Seele in der Verkörperung als Mensch. Und so diese Vorbereitungszeit sich dem Ende zuneigt, muß sich dann jeder Gedanke auf das Nachleben richten, es muß dieses Nachleben mit Sehnsucht erwartet werden, weil es das Leben in der letzen Hülle ablöst und die Seele als freier Geist in Sphären eingeht, die überaus wohltuend sie berühren, so die Seele nur einen bestimmten Reifegrad erreicht hat. Alles Irdische muß angesichts dieser Erkenntnis an Reiz verlieren und jeder Tag nur als Zwischenstation angesehen werden. Und also kann der Mensch auch nicht von dem Wissen um das nahe Ende schreckhaft berührt werden, denn so er in der Erkenntnis steht, ist ihm Ursache und Zweck dessen bekannt, und das Wissen darum trägt nur noch zum schnelleren Lösen von allem bei, was der Erde angehört. Es muß der Mensch ruhig werden in seinem Inneren, er muß sich nur konzentrieren auf das geistige Wissen, er muß danach trachten, jeder Versuchung auszuweichen, und sich voll und ganz Gott zu eigen geben, auf daß er erfaßt werde von Seiner Liebe, und er wird dann nur in Gott leben, und sein Erdenlauf wird nicht vergeblich gewesen sein. Es ist aber das Wissen um die ewige Wahrheit eine Gnadengabe, die der Mensch sich selbst erwerben kann und muß durch uneigennützige Nächstenliebe; diese aber ist immer ein Überwinden der Ichliebe und also ein Verzichtleisten aus eigenem Antrieb auf irdische Freuden und Genüsse. Folglich muß der Mensch zuerst etwas hingeben, bevor er empfangen kann, er darf die Erde mit ihren Reizen nicht als begehrenswert ansehen, sondern er muß sie verachten lernen, dann erst entäußert er sich dessen, was den Mitmenschen noch wertvoll ist. Er gibt es den notleidenden Nächsten und empfängt dafür etwas Reingeistiges - es öffnen sich ihm die Sphären des Lichtes und strahlen dieses aus in sein Herz, das sich nun mehr und mehr vom Irdischen löset und dafür geistiges Wissen eintauscht, das ihn nun das geistige Leben bewußt anstreben lässet. Das Ende wird für solche Menschen nicht überraschend kommen, denn durch das Wissen stehen sie im tiefen Glauben und durch den Glauben wieder im Wissen um den ewigen Heilsplan Gottes, um Sinn und Zweck des Erdenlebens und um die Wertlosigkeit irdischer Materie. Sie leben bewußt und mit Gott und werden das Leben mit Freuden eintauschen gegen die ewige Seligkeit. Amen. B.D. NR. 4110.

 

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